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Maschinelle Rauchabzugsanlagen


In der Baupraxis ist vielfach festzustellen, dass sich die Kenntnisse der am Bau Beteiligten, insbesondere der Ersteller von Brandschutznachweisen, bezüglich der Rauch- und Wärmefreihaltung meist nur auf die natürlichen Rauchabzugsanlagen (NRA) nach DIN 18 232 Teil 2 bzw. DIN EN 12 101 beschränken. Dabei ist der Einsatz maschineller Rauchabzugsanlagen bei der Errichtung von baulichen Anlagen eine wichtige und häufig anzutreffende Maßnahme des anlagentechnischen Brandschutzes.
Die Berücksichtigung solcher Anlagen in den frühen Planungsphasen stellt eine besondere Herausforderung dar, da die Schnittstelle zwischen dem Entwurfsverfasser, dem Brandschutzfachplaner und dem Fachplaner für die haustechnischen Installationen oftmals nicht hinreichend geklärt wird. Außerdem ist ein ausführendes Unternehmen für die Errichtung der maschinellen Rauchabzugsanlagen, das die Detailkenntnisse für die technisch-konstruktive Umsetzung liefern könnte, i.d.R. in die Entwurfs- und Genehmigungsplanung noch nicht einbezogen. Deshalb ist es entscheidend, welche Vorgaben zum Einsatz von maschinellen Rauchabzugsanlagen der Brandschutzfachplaner bereits im Brandschutzkonzept formuliert, um Konflikte in späteren Planungsphasen zu vermeiden. Außerdem gilt es, aus diesen grundlegenden planerischen Festlegungen abzuleiten, welche Einflüsse sich auf das Bauwerk ergeben, wie z.B. Gewicht und Abmessungen der Geräte. Auch muss deutlich herausgestellt werden, welche technischen Erfordernisse (z. B. der Funktionserhalt für die Stromversorgung oder die Vernetzung mit einer BMA) sonst noch zu berücksichtigen sind.
Das Update-Seminar informiert in komprimierter Form über diese planerischen Zusammenhänge, über die Inhalte der technischen Regeln und befähigt Fachplaner und Sachverständige den Bauherren und andere am Bau Beteiligte bei der Auswahl und Ausschreibung solcher Anlagen zur Rauchableitung kompetent und zielgerichtet zu beraten.

 

Aus dem Inhalt

  • Planung und Bemessung von maschinellen Rauchabzugsanlagen (MRA)
    – rechtliche Grundlagen und technische Regeln im Überblick (Bauordnung, Sonderbauvorschriften, DIN 18 232, DIN EN 12 101)
    – Auswahlkriterien - wann natürlich und wann mechanisch wirkender Rauchabzug
    – Begriffe, Prinzipien Dimensionierung, Gerätespezifikation
    – Anforderungen an Einzelbauteile und Eignungsnachweise
    – Schnittstellenprobleme zwischen Architekten, Brandschutzfachplaner und Fachplaner für haustechnische Installationen und mögliche Lösungsansätze
    – Bemessungsbeispiel
    – Erfahrungsbericht aus der Praxis

Zielgruppe


Das eintägige Update-Seminar wendet sich an Fachplaner und Sachverständige für vorbeugenden und gebäudetechnischen Brandschutz, die ihre brandschutztechnischen Kenntnisse insbesondere in Bezug auf Aspekte des anlagentechnischen Brandschutzes vertiefen möchten. Vorausgesetzt werden grundlegende Kenntnisse zu den Rechtsvorschriften und technischen Planungsregeln zur Rauch- und Wärmeableitung.

 

Referent

 

Ing. Wolfgang Schuster
Geschäftsführer E.M.B. Industrielle Luft- und Lichttechnik GmbH, Emmerich
Gepr. Sachverständiger für den vorb. Brandschutz


Datum:
09.02.2010
Bis zum:
09.02.2010

Kategorie:
Seminar

Uhrzeit:
10:00 - 17:00

Ort:
Dresden

Veranstalter:
Eipos e.V.




  
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